Pionierarbeit

Mit 10 noch gehen lernen - warum nicht?

Es klingt so schön: Die jüngeren Erkenntnisse der Neurowissenschaften weisen immer mehr darauf hin, dass das Gehirn höchst "plastisch" ist. Es gibt immer mehr Evidenz dafür, dass man bestimmte Dinge eben nicht nur in festgelegten frühkindlichen Zeitfenstern und Meilensteinen lernen kann - sondern im Grunde zu jedem beliebigen Zeitpunkt, ein Leben lang.

Ganz konkret heißt das, dass man alle möglichen motorischen Fähigkeiten, Bewegungen und Sportarten jederrzeit beginnen und auf ein ganz ordentliches Niveau bringen kann.

Aber wenn ich ehrlich bin - sehe ich nicht viel davon, wenn ich mich so umschaue. Ich sehe weder Kinder, die mit 8, 9 oder 10 Jahren auf einmal doch noch das Laufen lernen - noch sehe ich Erwachsene, die auf einmal im mittleren Alter eine erfolgreiche Sportlerkarriere beginnen.  Oder höchstens in Ausnahmefällen, einem Wunder gleich, das sich dann viral über das Internet verbreiten. Aber solche tiefgreifenden motorischen Lernerfolge haben bei Weitem noch nichts Alltägliches.

Warum eigentlich nicht? Sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse doch nicht so verallgemeinbar wie gedacht, oder gar missverstanden?

Als Mutter eines Kindes mit einer Körperbehinderung erfahre ich die Diskrepanz zwischen dem "fixiertem" und "plastischen" Gehirn-/Lernparadigma jeden Tag in einer oft beängstigenden Intensität.

Genauer gesagt erfahre ich überwiegend, wie sehr man zum Aufgeben getrimmt wird. Und wie sehr einem Angst gemacht wird, dass man bestimmte Zeitfenster verpasst, wenn man sich nicht wahnsinnig mit dem Therapieren beeilt. Je früher desto besser, sonst ist der Zug abgefahren.

So zum Beispiel, als es um das freie Laufen ging. Die gängige Prognose ist: Wenn ein Kind in den ersten Lebensjahren nicht laufen lernt - dann nie. Die gängige Empfehlung ist, es dann irgendwann auch nicht mehr zu probieren, und lieber dafür zu sorgen, dass das Kind ein gutes Leben im Rollstuhl führen kann.

Mit diesen Erfahrungen begann ich vor Jahren, mich mit den Details und Konsequenzen der Neuroplastizität zu beschäftigen. Und traf auf eine ganz neue Welt des Lernens, Dranbleibens und Gehirn-Anregens. Ich muss zugeben - zu Beginn kamen mir die Versprechungen dieses neuen Paradigmas fast Click-Bait-mäßig reißerisch vor. In der echten Welt unmöglich zu erreichen. Bücher wie die von Norman Doidge waren voll von wissenschaftlicher Evidenz und anekdotischen Fallstudien, die zum Teil kaum zu glauben waren. Ich hatte Zweifel, ob ich es nicht einfach mit einer Menge Outliern zu tun hatte - und ob die Masse der gescheiterten Lern- und Therapieversuche nicht einfach unerwähnt blieb.

Aber mit der Zeit meiner Recherchen begann sich für mich etwas zu ändern. Es war gar nicht so sehr ein neuer Glaube daran, dass viel mehr möglich ist, als ich mir vorstellen konnte - es war mehr die Erkenntnis, dass ich vielleicht einfach nichts ausschließen sollte. Es war mehr ein "Hoffnung nicht aufgeben" als ein "sich Hoffnungen machen".

Vielleicht macht genau diese Haltung "spektakuläre" neuroplastische Entwicklungen überhaupt möglich. Es ist eine Haltung, die keine spezifischen Ergebnisse erwartet - aber auch keine ausschließt. Dies öffnet den Raum für entspanntes Probieren, Experimentieren und Spielen bei dem nicht unbedingt etwas rauskommen muss - aber alles rauskommen darf.

Für meinen Sohn begann diese Entwicklung mit etwa 2-3 Jahren, als er mit Hilfe eines Rollators ins Gehen kam.

Mit 7 Jahren feierten wir dann schließlich das erste kleine Wunder in Bezug auf freies Gehen:

Und als ich meinen Sohn - Alter fast 10 Jahre - letzte Woche aus dem Hort abholte, traute ich meinen Augen nicht:

Egal wie sich sein freies Gehen von hier aus entwickeln wird - was ich an diesem Nachmittag sah, war manifestierte Neuroplastizität, so eindrucksvoll wie ich sie noch nie zuvor selbst erlebt hatte. Mir liefen Tränen übers Gesicht - mein Kind bewegte sich in einer Art und Weise, wie ich sie noch nie zuvor an ihm gesehen hatte.

Und mir wurde langsam klar, dass solche vermeintlichen "Wunder" eigentlich der Normalfall sein können. Die Tatsache, dass wir sie nicht ständig sehen und erleben liegt eben nicht darin, dass die neuroplastische Eviden trügt - sondern, dass wir - als Menschen, als Betroffene, als Eltern, als Ärzte und Therapeuten - wenig Erfahrung damit haben, welche Schlüssel eigentlich neuroplastische Vorgänge auslösen. Wir hängen noch so tief in dem veralteten fixierten Lern- und Therapiemodell, dass wir das "echte", natürliche Lernen erstmal (wieder) verstehen müssen.

Hier ein paar Aspekte, die auf dem Geh-Weg meines Sohnes aus meiner Sicht eine Rolle spielen:

  1. Der Ausstieg aus dem konventionellen Fördermodell. Mit Schulbeginn führten wir keine Physio-/Ergotherapie und auch keine Logopädie weiter. Mir war klar geworden, dass diese Therapien das Nervensystem viel zu wenig beeinflussten, und im Grunde mehr strukturelle Kosmetik waren als neuronale Anregung. Das heißt nicht, dass diese konventionellen Therapien nicht auch ihren Platz haben - aber man sollte sie regelmäßig auf Herz und Nieren für die eigenen Zwecke überprüfen.
  2. Voraussetzungen für spontanes, variiertes und engagiertes Bewegungslernen schaffen. Eine Sache, die mir durch meine Recherchen klar wurde: Die Umfänge von selbst engmaschigsten Therapieeinheiten (z.B. täglich 1-2 Stunden) waren immer noch viel zu gering, um neuronal effektiv sein zu können. Wir mussten Finnans Alltag so gestalten, dass er sich von sich aus, ohne es groß als "Therapie" einzustufen, in einer großen Bandbreite bewegen würde. Mehr Platz in meiner Wohnung, unterschiedliche Aktivitäten (Schwimmen, Planschen, Wandern, Schulwege), und herausfinden was ihm so sehr Spaß machte, dass er dabei die ganze Welt um sich vergessen konnte. Ich habe zum Beispiel nie freies Gehen mit ihm geübt - das ist etwas, was nur von ihm kommt, wie auch an dem denkwürdigen Tag letzte Woche.
  3. Zentralnervös wirksame Therapieformen. Mit dem Abschied von den konventionellen Therapien wendeten wir uns solchen zu, die direkter mit dem Gehirn arbeiteten. Rolfing/Osteopathie, modifizierte (selbstexperimentelle) Contraint-induced Movement Therapy, therapeutisches Reiten etc. Die über 50 Schritte von oben kamen, bestimmt kein Zufall, am Tag nach der ersten Rolfing-/viszerale Osteopathie-Sitzung seit Langem.
  4. Zeit lassen und nicht hektisch werden. Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse: Jeder motorische Prozess braucht Zeit. Seine eigene Zeit. Und es ist völlig ok, sie sich zu nehmen. Es ist auch völlig ok, eine Weile nicht zu wissen, was gerade am Besten ist; beim Herausfinden ruhig und gelassen zu bleiben, sich auch nicht von Experten unter Zeitdruck setzen zu lassen. Angst und Stress sind immer ein schlechter Ratgeber - um so mehr, wenn es um motorisches Lernen geht.
  5. Überhaupt, selbst zum Experten werden und sich ein Netzwerk von neuroplastisch arbeitenden und ermutigenden Fachleuten aufbauen. Die Verantwortung für das eigene Kind (oder auch für sich selbst) kann man nicht einfach auf einen Arzt/Therapeuten/Lehrer übertragen, auch wenn diese das noch so sehr wollen. Keiner kennt das eigene Kind so gut wie man selbst - und keiner wird sich jemals so für dieses Kind reinhängen, wie Eltern für ihr eigenes Kind. Klar kann man die Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen - aber man sollte sie gut aussuchen, sich mit ihrer Arbeitsweise vertraut machen und das Gefühl haben, dass man sich mit dieser Arbeitsweise identifizieren kann. Und diese Hilfe kann lediglich das sein, was sie ist - Hilfe, und nicht unbedingt die ultimative Wahrheit.
  6. Widerstände aushalten. Seitdem ich denken kann, werde ich für meine Entscheidungen in Bezug auf mein Kind von allen möglichen Fachleuten kritisiert. Oft auch noch ungefragt, weil jeder meint, mitreden zu müssen, wenn man ein Kind mit Behinderungen hat. Ich kann nicht sagen, dass mir das nichts ausmacht - im Gegenteil, oft trifft mich diese selbstverständliche Einmischung und ungefragte Kritik sehr. Es braucht viel Kraft, um ihr Stand zu halten. Ich versuche mich dann immer daran zu erinnern, dass ich a) mein Kind von allen "Experten" immer noch am längsten kenne, b) sein ganzes Leben im Blick habe, während alle anderen nur Ausschnitte und befristete Zeiträume sehen und c) die Kritik mehr über die Bedürfnisse des Senders aussagt als über die Qualität meiner Entscheidungen.
  7. Selbst besser bewegen lernen. Das ist wahrscheinlich einer der konfrontierendsten, aber auch faszinierendsten Aspekte. Irgendwann fiel mir auf, wie sehr Finnans Lernforschritte und Bewegungsmuster mit meinen eigenen zusammenhingen. Wenn man genauer darüber nachdenkt, ist es eigentlich nicht verwunderlich, da natürliches Bewegungslernen sehr stark durch Imitieren von Bezugspersonen angeregt wird. Daher gestalte ich mein eigenes Bewegungsverbessern und -lernen nun viel bewusster. Finnans 50 Schritte fielen zum Beispiel genau in die Zeit, als ich - nach einer mehrwöchigen Trainingspause - im Ballett ein paar neue körperliche Muster bemerkte. Dies ist aus meiner Sicht übrigens auch eine riesiges Potential der Inklusion insgesamt - die Möglichkeit, von Behinderungen betroffenen Menschen ganz viel anregendenden Imitationspielraum zu geben.

Diese Aspekte illustrieren sehr deutlich, warum wir so wenig "überraschende" Heilungserfolge oder nicht für möglich gehaltene Fortschritte sehen - denn sie brauchen ein rigoroses Umdenken und in vielerlei Hinsicht ein gegen den Strom schwimmen. Das kann an der Substanz zehren und oft genug auch entmutigen. Aber es steckt so viel Potential darin - auch und vor allem, weil sich vieles vereinfacht und entspannt.

Nach wie vor ist für mich nicht ausschlaggebend, ob mein Sohn irgendwann komplett auf seinen Rollstuhl verzichten wird. Ausschlaggebend ist für mich, dass er in Bezug auf seine Möglichkeiten nicht durch vorgefasste Meinungen und Prognosen eingeschränkt wird. Meine Idee ist, dass er gar nicht mehr dran denken muss, was eigentlich für ihn möglich ist - sondern einfach macht, und uns alle überrascht.

88 - Wer alles mitreden will, wenn man ein Kind mit Behinderungen hat.

Wahrscheinlich machen alle Eltern irgendwann die Erfahrung, ungebetene Ratschläge oder Kommentare zum Kind zu bekommen. Lehrer, Erzieher, Ärzte, oder gar Fremde auf der Straße: Alle meinen, das Kind vor Schlimmerem bewahren zu müssen.

Wenn man ein Kind mit einer Behinderung hat, erweitert sich die Liste derjenigen, die ihren Senf dazu geben wollen. Nach der letzten Inklusionsepsisode rund um meinen Sohn musste ich den Kopf schütteln bei der großen Anzahl von Menschen, die regelmäßig meinen, ungefragt seinen Zustand und seine Entwicklungsschritte steuern oder kommentieren zu müssen:

  • Klassenlehrerinnen
  • Hort-Erzieher
  • Hortleiter
  • Schulleiterin
  • Mitarbeiter des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes
  • Orthopäde
  • Mitarbeiter der Audiopädiatrie-Praxis
  • Schulbegleiterin 1
  • Schulbegleiterin 2
  • Heilpädagogische Fachkraft
  • Mitarbeiterin des Referats für Bildung und Sport (als Träger des Hortes)
  • Der Regierungsbezirk

Warum eigentlich?

Traut man uns Eltern nicht zu, das Leben mit unserem Sohn fürsorglich und verantwortlich gestalten zu können, und uns Hilfe/Ressourcen zu holen, wenn wir sie brauchen? Ist es die Unfähigkeit zur Gelassenheit beim Anblick eines Kindes mit Behinderungen und ein Aktionismus-Drang als Kompensation dafür?

Interessanterweise sind es meistens die Leute, die weder selbst eine Behinderung haben noch engere Angehörige mit einer Behinderung, die am lautesten rufen.

Wie wäre es mit einem stillen, gelassenen Mitgefühl als mutige Alternative zum Miteden?

 

 

 

Über den wahren Grund für fehlende Bewegungsvielfalt im Alltag (und nein, es ist NICHT Zeitmangel oder der innere Schweinehund)

Sich in Alltagssituationen vielfältig zu bewegen klingt eigentlich absolut machbar: Öfter mal die Treppe nehmen, und dabei bewusst auf den Gang achten; hier und da mal anders zum Arbeiten hinsetzen, oder auch hocken, oder aufstehen; einfach mal zwischendurch eine neue Bewegung ausprobieren, oder eine neue Sportart; sich irgendwo dranhängen und hochziehen; die schweren Einkäufe zur kleinen Rumpfstabililisations-Trainingseinheit machen. Insgesamt in einer Bewegungs-erforschenden und -spielerischen Haltung durchs Leben gehen; schauen, was sich gut anfühlt, was passt, was funktioniert - und so nach und nach das eigene Bewegungsrepertoire aufbauen und stetig erweitern.

Machbar, ja - und dennoch ist es nicht immer so ganz einfach, sich die Alltagsbewegungen zur Gewohnheit zu machen. Auf Zeit-/Prioritätenmangel schieben das manche, oder auf eine gewisse innere Trägheit, die einen doch gerne auf dem Stuhl oder Sofa sitzen, oder das Auto nehmen lässt.

Mich hat diese seltsame Diskrepanz zwischen der vermeintlichen Einfachheit und der so schwer überwindbaren Prioritäts- und Motivationsproblematik vor allem dieses Jahr, im Vorlauf zur Gründung von Beyond Training, sehr beschäftigt. Das machte irgendwie keinen Sinn. Warum würden alle möglichen lapidaren Dinge jemanden davon abhalten, etwas tief evolutionär verankertes, wohltuendes, in den Alltag einzustreuen?

Bis ich darauf kam, dass da möglicherweise noch etwas anderes Bewegungs-hemmend wirken könnte. Und zwar noch viel mehr, als Zeit, Prioritäten und innerer Schweinehund zusammen.

Es gibt da nämlich noch etwas anderes, das evolutionär sehr tief in uns verankert ist:

Unser Wunsch nach Zugehörigkeit.

Dass wir von anderen gesehen und anerkannt, und in eine Gemeinschaft aufgenommen werden wollen. Evolutionär hing unser Überleben von dieser sozialen Zugehörigkeit mehr ab als von vielen anderen Faktoren.

Im Umkehrschluss: Wir wollen 1.) nicht als Außenseiter dastehen. Und 2.) wollen wir uns auf keinen Fall blamieren und zum Gespött anderer machen.

Letzteres ist vielleicht nicht so sehr evolutionär erwachsen - sondern eher aus unserer Sozialisation, in der Fehler unerwünscht waren, Anderssein eigentlich nur störte, und in der Erfolg oft davon abhing, wie gut man mitgemacht und funktioniert hat.

Zur Illustration: Kennst Du vielleicht das Gefühl, wenn Du mit Kollegen vom Mittagessen wieder ins Büro gehst, und Du Dich am Aufzug von der Gruppe löst, um als einziger die Treppe zu nehmen? Oder es dann doch nicht tust, um Dich nicht abzusondern bzw die anderen als Bewegungsmuffel dastehen zu lassen?

Foto  "I admit, I don't normally do this in the office..." von  April Rinne  unter  CC BY-NC-SA 2.0

Foto "I admit, I don't normally do this in the office..." von April Rinne unter CC BY-NC-SA 2.0

Oder: Könntest Du Dir vorstellen, als einzige in einem Großraumbüro mit Deinem Laptop zum Arbeiten auf den Boden zu setzen? Zwischendurch einen Handstand an der Wand zu machen, um den Kopf freizukriegen? Dir Zeit für ein paar Dehnübungen, einen Spaziergang, ein paar Klimmzüge im Türrahmen zu nehmen, während alle anderen viel zu beschäftigt für solche Spielereien sind?

Und dann, selbst wenn Du Dir einen Ruck gegeben hast, die vermeintliche Blamage: Was ist, wenn der Handstand nicht auf Anhieb gelingt? Deine Dehnübungen ihren Namen kaum verdienen, und nicht ein einziger Klimmzug rausspringt?

Da ist wieder eine Diskrepanz: Auf der einen Seite leben wir in einer Alltagskultur, die sehr von Bewegungsarmut und Körperlosigkeit geprägt ist - und es ist schwer daraus "auszubrechen", wenn man dazugehören will; auf der anderen Seite bekommen Alltags-Bewegungsexperimente gefühlt nur dann Anerkennung, wenn sie das Zeug zum Youtube-Upload haben.

In gewisser Weise werden wir mit all diesen Diskrepanzen leben müssen, wenn wir unseren eigenen Bewegungsweg gehen wollen.

Und da das Jahr noch jung ist - wie wäre es mit zwei radikalen Vorsätzen:

1.) Die Angst vor dem Nicht-Dazugehören einfach zu akzeptieren, als ganz normale Begleiterscheinung des Gehens ganz ureigener und außergewöhnlicher Wege. Trotzdem alleine die Treppe nehmen, einen Handstand machen oder auf dem Boden arbeiten. Endlich die neue Sportart ausprobieren, die man in unserem Alter eigentlich nicht mehr macht. Vielleicht merken wir, dass die Angst zum großen Teil unbegründet ist, und dass diejenigen Menschen, die über unsere Bewegungsversuche ein wenig die Nase rümpfen, uns eh nicht gut tun. Vielleicht finden wir nach und nach aber sogar Mitstreiter, einen nach dem anderen, wenn wir uns an irgendwelche Lüftungsrohre hängen.

2.) Uns so oft es geht, so richtig, nach Strich und Faden - zu blamieren!

Ein ureigenes, bewegendes und lebendiges 2015 wünscht euch

Patricia